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The U.S.–China competition. Empfehlung

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MCI-Livetalk mit Brad Glosserman, stellvertretender Direktor des Tama University Center for Rule Making Strategies und Senior Advisor für das Pacific Forum.

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MCI-Livetalk mit Brad Glosserman, stellvertretender Direktor des Tama University Center for Rule Making Strategies und Senior Advisor für das Pacific Forum.

Wie lässt sich das derzeitige Verhältnis zwischen den USA und China beschreiben, wohin wird es führen und wie wirkt sich dies auf die EU und andere Länder in ihrem Beitrag zur Weltwirtschaft und technologischen Entwicklung aus? Beim MCI Live Talk teilte der renommierte Experte Brad Glosserman seine Ansichten und Empfehlungen zu diesem Konkurrenzkampf der Weltmächte.

Die wichtigste Devise für den Umgang mit allen Dimensionen dieser Situation und die Gestaltung der Interaktion nimmt Glosserman gleich vorweg: "Kooperieren, wo wir können, konkurrieren, wo wir sollten, und konfrontieren, wenn wir müssen".

Unter den vielen Möglichkeiten, mit der angespannten Situation umzugehen, gibt es eine, von der Glosserman den USA abrät: den Weg der Isolation zu wählen und ihre Verbündeten zu drängen, sich ebenfalls von China abzuwenden. Die Suche nach Kompromissen wäre ohne Frage der bessere Weg: "Anstatt China zu verändern, ist es das Ziel der USA, faire Bedingungen zu schaffen, unter denen beide Länder offen und frei agieren können, und das internationale Umfeld so zu gestalten, dass es für die USA günstiger ist als für China".

Eine weitere Voraussetzung, um ein Gleichgewicht zu erreichen, wäre eine gewisse Flexibilität auf beiden Seiten, die derzeit fehlt. Glosserman warnt sogar: "Die Unfähigkeit anzuerkennen, dass beide Seiten Kompromisse eingehen müssen, ist potenziell fatal und wird uns nicht weiterbringen". Ein weiteres äußerst beunruhigendes Thema ist die Zunahme der Spannungen zwischen China und Taiwan. Laut Glosserman ist es klar, dass niemand eine Eskalation zu einem physischen Konflikt will, aber die Mechanismen des Krisenmanagements scheinen nicht sehr gut zu funktionieren und bergen die Gefahr von Fehleinschätzungen.

Der Wettbewerb wird auch durch Chinas Fähigkeiten bestimmt. Gegenwärtig will der Westen einen wirtschaftlichen Vorsprung von 5 bis 10 Jahren erreichen, und es geht eher um eine neue Dimension: sicherzustellen, dass China nicht konkurrieren kann. Brad Glosserman schlägt daher die Investition in Technologie vor, da die Position in der Welt dadurch bestimmt wird, wessen Technologien übernommen werden: "Derjenige, der die Standards setzt, wird der Erste sein". Der Schwerpunkt sollte jedoch nicht auf militärische Anwendungen gelegt werden - Länder mit einer starken Stellung in den Bereichen künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Robotik und Energie werden unabhängig von ihren militärischen Qualitäten die Nase vorn haben.

Eine Beruhigung der Beziehungen zwischen den USA und China wird schwierig sein, aber Brad Glosserman rät, Bereiche mit gemeinsamen Interessen zu identifizieren, sich mit Fragen des Klimawandels zu befassen, Wege zu finden, Nordkorea zu Verhandlungen über seine Atomwaffen zurückzudrängen und leistungsfähige Verwaltungsmechanismen zu schaffen. Da die chinesische Regierung nicht bereit ist, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, wenn sie sich in anderen Bereichen bedroht fühlen, wird es von entscheidender Bedeutung sein, Transparenz und Standards durchzusetzen und gleichzeitig von Europa zu lernen, wie man die Grundsätze der internationalen Ordnung bewahrt und die Ideale von Demokratie und Menschenrechten unterstützt und verteidigt. "Wir müssen an unsere Ideen glauben und für sie werben, ihre Stärken aufzeigen und zeigen, dass sie überlegen sind. Wir mögen weicher erscheinen, aber das macht uns nicht schwächer."

Brad Glosserman MCI VÖWATirol VÖWA US–China competition China US


20 11, 21

 

 

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